Eventfotograf im Erbdrostenhof zu Münster im November 2021

Münster. Ich war wieder einmal als Eventfotograf gefragt, am letzten Samstag in Münster. Das geschieht deutlich seltener als in früheren Jahren, wir wissen alle, warum. Diesmal fand eine Prämierung von Wettbewerbsarbeiten der Bereiche Architektur, Bauingenieurwesen und Städteplanung, im barocken Gebäude des Erbdrostenhofes, eine der feinsten Adressen in Münster.

Etwa 100 Menschen konnten teilnehmen, auf Grundlage der 2G-Regel. Vieles war wie sonst, einiges anders. Lebendige Porträts der Redner waren gefragt, der Blick ins Publikum, das Einfangen des ganz besonderen Ambientes. Für eine gute Ausleuchtung setzte ich zwei Blitze variabel ein, manchmal beide zusammen, manchmal nur einen. Dank guter Vorbereitung klappte mit dem Hausmeister alles reibungslos. Ich hatte genug Zeit, die Beleuchtungsoptionen zu erkunden und auszuprobieren.

Die Fotos ins Publikum hinein fallen diesmal nicht so attraktiv aus – man hatte sich diesmal entschieden, die Masken auf zu lassen, auch auf den Sitzplätzen.

So fand auch das Gruppenfoto nicht in seiner Stadt, sondern draußen. Das Wetter spielte mit, es war trocken. Ein dezent eingesetzter Blitz frischte die Farben und lieferte etwas Licht für die Augenpartien.

Als Eventfotograf bei der Preisverleihung in Münster

Erbdrostenhof Münster 2018

Münster. Eventfotografie stand beim Schlaun-Fest in Münster auf dem Programm, an zwei aufeinanderfolgenden Tagen, an zwei sehr unterschiedlichen Orten in Münster: Erst das moderne, lichterfüllte Foyer eines großen Versicherungsunternehmens, dann altehrwürdige Baukunst in einem historischen Gebäude.

Die Herausforderungen an den Eventfotografen

Wo lagen die Herausforderungen? Der Veranstalter, ein Verein von Architekten, wollte die Veranstaltung dokumentieren, auch für die Fachöffentlichkeit, sowie für die Sponsoren, und Material für die Pressearbeit.

So war Vielfalt gefragt, dazu ein speziell für die Presseaussendung gedachtes Motiv am zweiten Tag.

Die Location: Modern-lichtdurchflutet, aber mit Gegenlicht

Am ersten Tag: Präsentationen an Groß-Monitoren, Ansprachen der Veranstalter, Kleingruppen-Fotos mit den eingeladenen Preisträgern (Studierende und Absolventen aus Architektur und Städtebau).

im Foyer der LVM in Münster
Präsentation im Foyer der LVM als Aufgabe für den Eventfotografen aus Münster. Foto: A. Hasenkamp.

Die Herausforderung dabei: Drinnen war eine gewisse Helligkeit gegeben, eine gute Ausgangsbasis. Aber das Licht war ohne jeden Akzent, flach, mau, ohne Interesse – wenig Kontrast und Schärfe, keine Catch-Lights in den Augen. Außerdem war es draußen sehr hell, und aufgrund der Platzierung etlicher Monitore würde diese Helligkeit, auch Sonnenstrahlen, hinter den Motiven erscheinen. Außerdem wanderte die Sonne im Laufe des Nachmittags.
Es galt also, das Niveau an Licht im Inneren anzuheben und etwas vom Licht außen auszuschalten. Beides geschah u.a. mit einer Reihe von Blitzen an zwei Standorten auf der nächsthöheren Ebene. Hier war glücklicherweise der Zugang frei und die Blitze etc. konnten nicht stören.

 

Zweiter Tag: Historisch-schummerig in Münster

Ansprachen von Repräsentation von Städten und Land, Berufsverbänden; Ehrung der Arbeitsgruppen und der Preisträger insgesamt.

Münsters Erbdrostenhof war Schauplatz der Preisverleihung des Schlaun-Vereins auch im Jahr 2018. Foto: A. Hasenkamp.

[wird bei Interesse fortgesetzt]

Insgesamt waren die zwei Tage in Münster mit ihren so unterschiedlichen Lichtverhältnissen eine Herausforderung und eine schöne Gelegenheit für den Eventfotografen, die Geschichte in Bildern festzuhalten.

Zügig wurden die Bilder für eine Online-Galerie ausgesucht und knapp bearbeitet, die Bilder vom Samstag waren am Sonntagmorgen schon beim Veranstalter. Der Veranstalter ergriff die Gelegenheit und zeigte einige von ihnen dem Publikum im Erbdrostenhof – womit er den Eventfotograf überraschte.

Hier zeigt der Verein Fotos des Events im Erbdrostenhof zu Münster